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Wetter in Berlin im Juni

Juni markiert den meteorologischen Sommerstart. Berlins Seenlandschaft (Wannsee, Müggelsee, Tegeler See) wirkt temperaturausgleichend, hält die Stadtmitte aber im regionalen Vergleich wärmer. Gewittetregen ersetzen die Frontalniederschläge des Frühjahrs. Tropennächte über 20 °C, noch eine Seltenheit in den 1990ern, kommen heute im Schnitt 4–5 Mal pro Juni vor, ein direktes Klimawandelsignal in der Hauptstadtregion.

Juni 2022 registrierte Berlin 12 Tropennächte mit Temperaturen über 20 °C, mehr als dreimal so viele wie das Mittel der 1990er Jahre von 3–4 Tropennächten pro Juni.

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MaiJuli

Was zeigt dieser Wetterrückblick?

Diese Seite vergleicht die täglichen Messwerte des laufenden Jahres mit dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.dem sogenannten 10-Jahres-Mittel. Die Abweichungswerte in den KPI-Karten zeigen direkt, ob der aktuelle Monat wärmer, sonniger, nasser oder windiger als gewöhnlich ausfällt. Die Referenzdaten stammen aus dem ERA5-Wetterarchiv von Open-Meteo und umfassen täglich gemessene Höchst- und Tiefsttemperaturen, Sonnenstunden, Niederschlagsmengen und Windgeschwindigkeiten.

Warum 10 Jahre?

Ein Zehnjahresdurchschnitt ist kurz genug, um aktuelle Klimatrends widerzuspiegeln, und lang genug, um einzelne Extremjahre statistisch auszugleichen. Die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) empfiehlt 30-Jahres-Normen als offizielle Klimareferenz, unser 10-Jahres-Mittel ist bewusst gegenwartsnäher und zeigt damit den Klimawandel der jüngsten Dekade deutlicher.

Klimatrend Berlin
Wie hat sich das Wetter in Berlin über Jahrzehnte verändert? Klimatrend ansehen.

Wetter Berlin im Juni richtig einordnen

Ein einzelner Juni reicht nicht, um das Klima von Berlin zu beschreiben, aber er erzählt eine Geschichte. Wer wissen will, ob 2025 aus der Reihe gefallen ist oder einem bekannten Muster folgte, vergleicht ihn mit dem 10-Jahres-Mittel oben in der Grafik. Lag die Temperatur deutlich über der Linie, war es ein warmer Juni; lag der Niederschlag darunter, war es ein trockener. Solche Vergleiche brauchen keine Schlagzeile, sondern nur die Daten nebeneinander.

Die Werte für Berlin stammen aus dem ECMWF-ERA5-Reanalyse-Datensatz, der bis 1940 zurückreicht und täglich aktualisiert wird. Reanalyse heißt: alle verfügbaren Beobachtungen, Satelliten- und Bodenmessungen werden nachträglich abgeglichen. Werte aus den 1970ern und aus 2025 sind dadurch direkt vergleichbar. Wenn du den Juni eines anderen Jahres sehen willst, wechsle einfach den Jahres-Selector oben.

Wer noch tiefer einsteigen will, schaut in den Klimatrend für Berlin. Dort stehen bis zu zehn Juni-Werte nebeneinander, sodass aus einer Jahresangabe ein erkennbarer Verlauf wird. Über die Wetterrückblick-Übersicht oben lässt sich auch direkt zu einem anderen Monat in Berlin springen, ohne den Umweg über die Startseite.

Häufige Fragen zum Wetterrückblick

Welche Daten werden für den Vergleich verwendet?

Die Tagesdaten des aktuellen Jahres kommen direkt von Open-Meteo in Echtzeit. Das Referenzmittel wird aus den tatsächlichen Messwerten der letzten 10 Jahre berechnet, kein statistisches Modell, sondern echte historische Archivdaten. Basis ist das ERA5-Reanalyse-Dataset des ECMWF.

Was bedeutet 'Abweichung' in den KPI-Karten?

Die Abweichung zeigt den Unterschied zwischen dem aktuellen Monats-Durchschnitt und dem 10-Jahres-Referenzwert für denselben Monat. Ein Wert von +2,3 °C bedeutet: Der aktuelle Monat ist im Schnitt 2,3 Grad wärmer als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

Werden Wetterrückblick-Seiten auch für andere Städte angeboten?

Wetterrückblick-Seiten gibt es für über 100 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wähle deine Stadt auf der Übersichtsseite oder nutze das Wettervergleich-Tool auf der Startseite für individuelle Zeiträume.

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